Was tun, wenn sich Konflikte verhärten?

Ansprechpartnerin:
Agnes Möller

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Konflikte treten im Schulalltag immer wieder auf. Deshalb wurde auf Veranlassung der Schulkonferenz ein  „Konfliktleitfaden“ erarbeitet, der bei Konflikten unter Schülerinnen und Schülern, bei Konflikten von Schülerinnen und Schülern mit Lehrerinnen und Lehrern und bei Konflikten von Eltern mit Lehrerinnen und Lehrern Vorgehensweisen und, in Phasen gegliedert, mögliche Ansprechpartner ausweist. Die wichtigste Botschaft dieses Leitfadens ist: das direkte Gespräch suchen, den Konflikt nicht weiter eskalieren lassen! Falls dies allein nicht hilft, gibt es verschiedenste Ansprechpartner.
Falls ein Konflikt auf mehrere Personen der Gruppen Schüler, Eltern und Lehrer übergegriffen hat, kann das Ombudsgremium angerufen werden: Es besteht aus je einem gewählten Mitglied des Schülerrates (Kaja Reimers und Philipp Müller), der Lehrerkonferenz (Frau Möller; stellvertretend: Herr Oechtering) und des Elternrates (Frau Quast). Es kann bei bereits eskalierten Konflikten, in welche viele Personen hineingezogen wurden und die mit direkten Gesprächen oder anderen Ansprechpartnern (Klassenlehrer, Beratungslehrer, Abteilungsleiter) nicht mehr gelöst werden können, herangezogen werden. Das Ombudsgremium tritt zusammen, um von einer unbeteiligten Warte aus die jeweilige Sicht von Eltern, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern zu verstehen, zu vermitteln und Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Dabei hat es ausschließlich beratende Funktion und wird herangezogen, wenn alle am Konflikt Beteiligten damit einverstanden sind. Es ersetzt nicht die Befugnis der Klassenkonferenz zur Verhängung von Erziehungs-und Ordnungsmaßnahmen nach § 49 des Hamburger Schulgesetzes. Die Mitglieder des Ombudsgremiums sind dazu verpflichtet, alle ihm vorgetragenen Angelegenheiten vertraulich und verschwiegen zu behandeln.

Agnes Möller
Mitglied des Ombudsgremiums