"Lass es mich tun und ich verstehe." (Konfuzius)

Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass es mich tun und ich verstehe.
(Konfuzius)

Das Begreifen durch Modelle, Experimente, Untersuchungen und Beobachtungen ist ein tragender Pfeiler des Biologieunterrichtes über alle Jahrgangsstufen hinweg.
Die methodischen und fachlichen Kompetenzen werden dabei jedes Jahr weiterentwickelt, sodass ab der Jahrgangsstufe 9 auch Methodenkritik und die Beurteilungskompetenz an Bedeutung gewinnen.
Die Vielfalt und Größe unseres Außengeländes ermöglicht dieses Be“greifen“ in besonderer Weise. Als besonderes Angebot im Nachmittagsbereich können die Schüler_innen unser Gelände aktiv mitgestalten.

Das erwartet die Schüler in den einzelnen Stufen:

Das Fach Biologie ist in der Beobachtungsstufe integriert in Naturwissenschaften und Technik (NuT)
> Jahrgang 5 – 3-stündig
> Jahrgang 6 – 2-stündig

Der Biologieunterricht orientiert sich in den Klassenstufen 5 und 6 an einem wissenschaftsübergreifenden Ansatz und hat aus diesem Grund auch einen eigenen Namen: „Naturwissenschaften und Technik“ (NuT).
Naturwissenschaftliches „Begreifen“ erfolgt in konkreter Auseinandersetzung mit Realobjekten und Modellen, durch Beobachtung, eigene Untersuchungen bzw. Messungen sowie durch Modellbau. Wichtige Fachinhalte und Themenstellungen werden deswegen nicht nur anhand von Sachtexten, sondern vor allem anhand real erfahrbarer Phänomene und Probleme intensiv erarbeitet. Eine besondere Bedeutung im Unterricht haben Versuche/Experimente und das korrekte Anfertigen eines Versuchsprotokolls.

In der Mittelstufe wird Biologie folgendermaßen unterrichtet:
> Jahrgang 7 – 2-stündig
> Jahrgang 8 – 1 Halbjahr 2-stündig
> Jahrgang 9 – integriert in den fächerverbindenden Unterricht
> Jahrgang 10 – 2-stündig

In der Mittelstufe steht insbesondere die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit biologischen Abläufen und Vorgängen im menschlichen Körper im Mittelpunkt. Doch auch die Anknüpfung an Alltagserfahrungen der Lernenden und die Orientierung an aktuellen Problemen ist bei der Gestaltung des Biologieunterrichts in der Mittelstufe von Bedeutung.
In Jahrgang 7 wird den Schülerinnen und Schülern durch entdeckend-forschendes Lernen der Erwerb biologischer Grundkenntnisse in Hinblick auf Zellen und Wirbellose ermöglicht.
In Jahrgang 8 erwerben die Lernenden im halbjährigen Biologieunterricht Kompetenzen hinsichtlich des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Immunbiologie.

In Jahrgang 9 setzen sich die Schülerinnen und Schüler im fächerübergreifenden Unterricht mit dem Thema Liebe auseinander. Biologische Inhalte wie z.B. die Wirkungsweise von Hormonen oder die Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen sind eng an das Fach Musik gekoppelt, so dass vernetzendes Lernen stattfinden kann.

In Jahrgang 9 wird das Fach Biologie fächerübergreifend mit Musik unterrichtet.
Es findet Begabtenförderung im Rahmen des Förderunterrichts statt.

Beispiele Unterrichtsergebnisse:

  • Modellbau (z.B. Zelle)
  • Experimente zu den Sinnesleistungen des Regenwurms
  • Entwicklung von Präventionskampagnen im FU-Band
  • Gestaltung einer Kreativen Projektarbeit zur musikalischen Umsetzung biologischer Themen im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts in Jahrgang 9 (z.B. Filmclips, Raps)

Wahlmöglichkeiten in der Studienstufe:

  1. Auf erhöhtem Niveau und als profilgebendes Fach im Profil „System Erde und Mensch“ (4-stündig)
  2. Auf grundlegendem Niveau im Profil „Medizin und Technik“ (2-stündig)
  3. Auf grundlegendem Niveau mit der Möglichkeit schriftliches oder mündliches Abitur ablegen zu können (4-stündig)

In der Oberstufe ist Biologie auf erhöhtem Niveau und als profilgebendes Fach im Profil „System Erde und Mensch“ eingebunden (4-stündig) und auf grundlegendem Niveau im Profil „Medizin und Technik“ (2-stündig). Zudem gibt es die Möglichkeit, Biologie als naturwissenschaftliches Belegfach (4-stündig) zu wählen und sich für eine schriftliche oder mündliche Abiturprüfung zu entscheiden.

Die 4-stündigen Oberstufenkurse orientieren sich bezüglich des Curriculums an den jeweils aktuellen Vorgaben für die Abiturprüfungen.
Aktuell sind die Semesterthemen wie folgt aufgeteilt:

S1: Molekulargenetik und Gentechnik
S2: Ökologie und Nachhaltigkeit
S3: Neurobiologie und Selbstverständnis
S4: Evolution oder Stoffwechselphysiologie

Da der Kurs auf grundlegendem Niveau im Profil „Medizin und Technik“ keine Relevanz als Abiturprüfungsfach aufweist, erfolgt der Unterricht hier noch stärker an profilrelevanten Themen.
Biologie in der Oberstufe zielt unabhängig von der Abiturrelevanz auf die Vertiefung und Erweiterungen von naturwissenschaftlichen Kompetenzen, Fachmethoden und Theorien aus der Mittelstufe ab.

Aktivitäten:

Im Bereich der Genetik haben die Schüler_innen aufgrund einer Kooperation die Möglichkeit, gentechnische Experimente mit einem mikrobiologischen Kleinlabor (MoLaB) durchzuführen (Genetische Fingerabdruck, Vaterschaftstest).
Die Vielfalt und Größe unseres Außengeländes, die Nähe zur Elbe sowie zum Regionalpark Wedeler Au ermöglichen den Schüler_innen die Analyse von Ökosystemen an Realobjekten zu be“greifen“. Auch die Beurteilung von menschlichen Einflüssen auf Ökosysteme ist ein wichtiger Bestandteil dieses Semesters.
Wie Informationen in unserem Körper aufgenommen, verarbeitet und weitergeleitet werden, ist Hauptinhalt des dritten Semesters. Besonders spannend ist dabei die Frage, wie diese Vorgänge manipuliert werden können (Drogen, Gifte, etc.).

Zudem haben die Schüler_innen ab der 8. Klasse die Möglichkeit, im Wahlpflichtbereich der Mittelstufe das Naturwissenschaftliche Praktikum zu wählen, in dem viele Themen aus der Biologie forschungsorientiert bearbeitet werden.

Seit einigen Jahren nimmt unsere Schule regelmäßig und erfolgreich an Schülerwettbewerben und Ausschreibungen teil (Natex, Jugend forscht, Umweltschule Europa).

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