Informatik

Gut vorbereitet auf eine digitale Zukunft

Digitale Kompetenzen gehören heute zur Allgemeinbildung. Ob bei der Recherche für Referate, im Umgang mit persönlichen Daten oder später in Ausbildung und Beruf: Junge Menschen müssen digitale Technologien nicht nur bedienen, sondern auch verstehen und kritisch beurteilen können. Der Informatikunterricht am Marion-Dönhoff-Gymnasium schafft dafür eine wichtige Grundlage.

Selbstständig denken, Probleme lösen, eigene Ideen umsetzen: Unsere Schüler lernen, Aufgaben systematisch anzugehen, Lösungswege zu entwickeln und Fehler als Teil eines Lernprozesses zu verstehen. Diese Fähigkeiten helfen ihnen nicht nur in der Informatik, sondern auch in anderen Fächern und bei der Bewältigung neuer Herausforderungen.

Dabei verbinden wir theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung. Mit Scratch entwickeln die Schüler erste eigene Programme und interaktive Projekte. Mit Python lernen sie eine vielseitige Programmiersprache kennen und setzen komplexere Aufgaben um. Bei der Arbeit mit Datenbanken erfahren sie, wie Informationen strukturiert und verarbeitet werden. Die Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz (KI) hilft ihnen, neue technische Möglichkeiten einzuordnen und deren Grenzen zu erkennen.

Auch für den digitalen Alltag erwerben die Schüler wichtige Fähigkeiten. Sie lernen, wie Datenschutz und Datensicherheit funktionieren, warum persönliche Informationen schützenswert sind und worauf sie bei digitalen Angeboten achten sollten. Sie entwickeln einen kritischeren Blick auf Informationen im Internet und lernen, digitale Werkzeuge bewusst und verantwortungsvoll einzusetzen.

Unser pädagogisches Bildungsziel

Der Informatikunterricht stärkt die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Technologien und fördert selbstständiges, logisches und strukturiertes Denken. Sie lernen, Probleme systematisch zu lösen, eigene Ideen technisch umzusetzen und digitale Anwendungen kritisch zu beurteilen. Diese Kompetenzen sind für den schulischen und beruflichen Bildungsweg ebenso wertvoll wie für die Orientierung in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft. Zugleich entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein für die Chancen und Risiken digitaler Technologien und lernen, fundierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Wir möchten die Schülerinnen und Schüler befähigen, digitale Technologien zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und sinnvoll einzusetzen. Durch praxisnahes Arbeiten, kreatives Problemlösen und die Auseinandersetzung mit aktuellen technologischen Entwicklungen fördern wir digitale Mündigkeit, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Unser Ziel ist es, junge Menschen darauf vorzubereiten, sich souverän und reflektiert in einer digital geprägten Welt zu bewegen.

Programmieren lernen – Zukunft mitgestalten

  • Kreatives Denken fördern 🧠
  • Digitale Lösungen entwerfen 🖥️
  • Technik mit Verantwortung🔒

Das erwartet die SuS in der Mittelstufe

Jahrgangsstufe 7

Die Schüler:innen sammeln erste Erfahrungen im Programmieren mithilfe einer blockbasierten Programmiersprache (z. B. Scratch). Im Mittelpunkt stehen dabei kreatives Problemlösen, logisches Denken und ein spielerischer Zugang zur Informatik. Der Unterricht ist projektorientiert gestaltet und fördert die individuelle Kreativität.

Jahrgangsstufe 8

Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema Künstliche Intelligenz (KI). Die Lernenden setzen sich mit der Funktionsweise von KI-Systemen sowie mit verschiedenen Lernformen wie überwachtem, unüberwachtem und bestärkendem Lernen auseinander. Anhand anschaulicher Beispiele werden Chancen und Herausforderungen dieser Technologie altersgerecht diskutiert. Ergänzend zum Thema KI beschäftigen sich die Schüler:innen mit Datenschutz und dem Umgang mit Datenbanken.

Jahrgangsstufe 9

In dieser Jahrgangsstufe vertiefen die Schüler:innen ihre Kenntnisse in der textbasierten Programmierung mit Python. Darüber hinaus erwerben sie Grundlagen im Bereich Netzwerke und gestalten eigene einfache Webseiten mit HTML und CSS. So entsteht ein breites Kompetenzspektrum, das theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung verbindet.

Jahrgangsstufe 10

Das Fach Informatik kann im Wahlpflichtbereich III belegt werden. In einer fächerübergreifenden Projektphase erstellen die Schüler:innen mithilfe von 3D-Druck eigene Objekte und erlernen dabei grundlegende Techniken der CAD-Modellierung. Im zweiten Themenschwerpunkt des Schuljahres befassen sich die Lernenden mit historischen und modernen Verfahren der Verschlüsselung und Codierung.

Das erwartet die SuS in der Studienstufe

In der Studienstufe kann Informatik als reguläres Fach gewählt werden. Die Inhalte bauen auf dem bisher Gelernten auf und vertiefen zentrale informatische Konzepte. Im Mittelpunkt stehen die objektorientierte Programmierung mit Python, insbesondere der Umgang mit Klassen und Funktionen, sowie die Entwicklung größerer, projektorientierter Anwendungen.

Weitere Schwerpunkte sind moderne Verschlüsselungsverfahren, Künstliche Intelligenz und Netzwerke mit Fokus auf verteilte Systeme. Im abschließenden Modul befassen sich die Schüler:innen wahlweise mit Sortier- und Suchalgorithmen (inklusive grundlegender Aspekte der Graphentheorie) oder mit numerischen Verfahren zur Simulation, beispielsweise mit Hilfe des Euler-Verfahrens.