
Liebe Schulgemeinschaft,
der S4-Theaterkurs lädt am 05.02.26 (Donnerstag) herzlich zur Aufführung von Es kann ja nur noch besser werden nach Sibylle Berg ein.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Aula des Marion Dönhoff Gymnasiums und dauert ca. 50 Minuten.
Worum geht es in der Aufführung?
Ein paar Schüler*innen des Marion Dönhoff Gymnasiums kaufen sich in naher Zukunft mittels Künstlicher Intelligenz eine virtuelle Welt namens Prima Leben. Sie erhoffen sich einen Alltag mit weniger Schul-Stress und ein gesünderes Leben ohne Hass und Stumpfsinn. Leider handelt es sich beim Prima Leben nur um die kostengünstige Basisversion. Die neue virtuelle Realität scheint schlimmer als die alte analoge Wirklichkeit zu sein: Einsame Menschen (oder sind es nur noch Avatare?) versuchen, sich in einer hyperkapitalisierten Welt ein Leben einzurichten, während Wohnraum, werbefreie Kommunikation und die Chance auf menschliche Beziehungen verschwinden.
Abhängig sind die Schüler*innen von den Chatbots der KI. Diese launische KI, die hier die Regeln macht, ist jedenfalls nicht mehr der vermeintlich hilfreiche Algorithmus, als der er programmiert worden sein mag.
Die interaktive Aufführung bietet einen apokalyptischen Blick in die digitale Zukunft.
Wir wünschen viel Vergnügen bei diesem bösen Spiel und hoffen nach der Aufführung auf hoffnungsvollere Gegenreaktionen!
i.A. des S4-Theaterkurses
Jan Forth
Unmittelbar nach der Aufführung lädt der Theaterkurs zum Gespräch ein. Danach gibt es eine Premierenfeier für alle. Der Eintritt ist frei (Spenden erwünscht).
