Ein Mann steht vor einer Gruppe von Personen in einem hellen, modernen Raum.

Am 16.4.2026 besuchte das GuS‑Profil P3a die Wanderausstellung „…denen mitzuwirken versagt war“: Ostdeutsche Demokraten in der frühen Nachkriegszeit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED‑Diktatur. Während der Exkursion führten die Schülerinnen und Schüler ein Gespräch mit dem Berliner Kurator der Ausstellung, Alexander Frese, und erkundeten die Biografien und Quellen von mutigen Frauen und Männern, die sich in der frühen Nachkriegszeit trotz großer persönlicher Risiken für Freiheit, Recht und Demokratie einsetzten, u.a. von dem seit 1958 in Blankenese wohnenden Werner Bork. Die Schülerinnen und Schüler erhielten eindrückliche Einblicke in die Entstehung des Grundgesetzes in Westdeutschland und die gleichzeitige Herausbildung einer kommunistischen Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone. Im Gespräch mit Herrn Frese diskutierten sie besonders die Bedeutung und den Schutz von Grundrechten – und welche Institutionen und zivilgesellschaftlichen Kräfte nötig sind, damit sie wirksam bleiben.

Das GuS‑Profil P3a nahm viele neue Einsichten mit: Wie fragil Grundrechte sein können, welche Rolle Einzelner im Einsatz für Demokratie spielt und welche Lehren das für unsere heutige Debattenkultur hat.

Frauke Brammer