Die Gesetze der Natur unseren Schülerinnen und Schülern näher zu bringen und sie auf die Herausforderungen in Bezug auf die Energie- und Klimakrise vorzubereiten – das ist das Ziel des Physikunterrichts, der am Marion Dönhoff Gymnasium auf dem Naturwissenschaftsunterricht der 5. und 6. Klasse aufbaut und von der 7. Klasse bis zum Abitur durchgehend angeboten wird.
In den Jahrgängen 5 und 6 wird das Fach Physik interdisziplinär und fächerübergreifend gemeinsam mit Chemie und Biologie im Fach „Natur und Technik“ (NuT) unterrichtet.
Im Schulprofil des Marion Dönhoff Gymnasiums ist ein naturwissenschaftlicher Schwerpunkt verankert. Dabei greift der Physikunterricht der Mittelstufe vor allem die Alltagserfahrungen der Schüler:innen auf und führt sie an eine naturwissenschaftliche Sicht- und Arbeitsweise heran, bei der im Allgemeinen das eigenständige Experimentieren im Mittelpunkt steht. Dieses kann durch Teilnahme an den Wettbewerben Natex und Jugend Forscht vertieft werden, was insbesondere in den Wahlpflichtkursen „Naturwissenschaftliches Praktikum“ (9.-10. Klasse) gefördert wird.
Zudem hat es sich bewährt, den Unterricht durch Exkursionen zu außerschulischen Lernorten, wie z. B. dem Schülerlabor Physik begreifen des DESY zu ergänzen, um so den Schüler:innen in Praktika die Möglichkeit zum eigenständigen Experimentieren zu geben (Klasse 9: Radioaktivität, Jahrgang 11/12: Quantenphysik und elektrische Felder).
Auch in der Studienstufe zeigt das Profil „Zukunft Naturwissenschaften“ Vor- und Nachteile naturwissenschaftlicher Entwicklungen in globalen Zusammenhängen auf. Gerade in der Klima- und Energie-Problematik spielt die Physik eine herausragende Rolle, um die technischen Möglichkeiten so weit zu verbessern, dass der Klimawandel möglichst bald abgebremst wird. Forschung in diesen Bereichen ist daher nicht nur außerordentlich interessant sondern bietet auch hervorragende Berufsaussichten.
